Education in the digital future: Now it’s going to be real!

haende
http://www.gene-muenchen.net

Buzzwords fill the air. Key notes fly around our ears. But developments do not take place. Because the education system does not change, it will be replaced step by step. Why do schools and universities not embrace the digital change? Because their two main characteristics are no longer in demand: pedagogy and didactics. These are bad news –  explained in detail elsewhere. Now I’m thinking about the question: What comes to us?

I am asked again and again: „How do education and school look like in the future?“ Well: On the one hand alternatives already exist. They are digital (udacity, coursera, edX & consorts), and they are analogous. On the other hand alternative learning projects spring up like mushrooms, as recently read again: Free schools are on the upswing. Even in Switzerland.

In this article I will now show you what successful education is going to be in the future. And again, it is not a question of whether we want it or not. It is only a matter of how we shape it.

  1. There are no more (school) subjects

In the future there will be topical priorities and concerns to group around those who are interested, with the aim of developing solutions. „Subjects“ are only a hindrance. Learning means solving real problems. Therefore, learning people work in projects. Demand-, result- and product-oriented. Exclusively on real topics.

  1. There are no classes left

Project teams form up age-intertwined (or division-, company- or branch-mixed) on the basis of current, relevant topics, self-selected tasks and projects. They always have a need-oriented goal that is self-formulated. They work as „circles“ in the sense of Holacracy. They operate as „communities of practice“. Self-organized and non-hierarchical. Operation method is collaborative. The teams dissolve after completion of the project.

  1. There is no more instruction

Teaching is always externally controlled. Learning is always self-controlled. This is why all learning processes are structurally self-organized in the future. Learning and education are no longer institutional. Learning people are grouped together into project teams. They organize, create and use the infrastructure they need. The resource management is self-organized, also with regard to the required information.

  1. There are no more grades

People learn from each other. At any age. Age and age-group intermixing simplifies and guarantees the growth of self-organization and self-responsibility. Different forms and levels of competence development inspire, complement and scale each other.

  1. There are no more tests

There are various ways of documentation and presentation in the sense of „evaluation“, aligned to the respective projects and their requirements. People learn to know („discover“) and appreciate themselves through these processes. They gain feedback through „appreciative inquiry“ to design, reflect and control their own private processing. But performance is always collaborative. Furthermore individual competence and expertise are documented through self-organized, digital portfolios.

  1. There are no more markes

There are self-controlled (!) feedback systems, which allow me to use my self-assessment and my own development (by increasing age also as „professionalization“): Focussed on Skills- and  Strengths, potentials and needs. To recognize, appraise and connect individual needs an social requirements is one of the most important concerns of these processes.

  1. There are no more curricula

No content is specified for the learning processes. Objectives are oriented and strengthened in open forms of competences. The „Curriculum 4.0“ (the guiding principle of each learning organization) is reduced to seven questions:

a. What do we want to achieve?

b. Why do we want to achieve it?

c. How do we achieve it?

d. What can we do about it?

e. How do we get to do that?

f. What help to we need?

g. How do we get it?

  1. There are no teachers

Didactic and pedagogical expertise is no longer required. Required are e.g. skills in the fields of systemic and solution-oriented coaching and social-counseling, mediation, “gestalt psychology”, non-violent communication (acc. to Marshal B. Rosenberg), moderation and TZI group management. Maybe coding 😉

  1. There is no paper left

Information management is digital. There are no educational or didactic „textbooks“ any more. Everything is open source & access. Paper takes place only as a creative matter.

Learning will take place in the future (again) without pedagogic-didactic intermediaries. People of all ages develop the core competencies of the 21st century without pedagogic-didactic detours.

And now: read this.

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Bildung in der digitalen Zukunft: Jetzt wird’s ganz konkret!

Präsentation1

Buzzwords bevölkern den Äther. Key Notes fliegen uns um die Ohren. Aber Entwicklungen finden keine statt. Weil sich das Bildungssystem nicht verändert, wird es nach und nach ersetzt durch Alternativen. Warum werden Schulen und Hochschulen im großen Stil abgehängt? Weil ihre beiden Hauptmerkmale in Zukunft nicht mehr gefragt sind: Pädagogik und Didaktik. Das ist richtig dicke Post. Begründet wird diese Entwicklung an anderer Stelle ausführlich.

Immer wieder werde ich gefragt: „Wie sehen denn Bildung und Schule in Zukunft aus? Skizzieren sie mal was! Werden sie konkret!“ Nun: Einerseits gibt es die Alternativen schon. Es gibt sie digital (udacity, coursera, edX & Konsorten), und es gibt sie analog. Alternative Lernprojekte schießen wie Pilze aus dem Boden, wie jüngst wieder zu lesen war: Freie Schulen sind massiv im Kommen.

Und auch die Klienten des Bildungssystems haben entgegen der Vorurteile, die das System gegen sie hegt, sehr klare Vorstellungen von guter Bildung:

Was also zeichnet erfolgreiche Bildung in Zukunft aus? Here we go:

Es gibt keine Fächer mehr

In Zukunft gibt es thematische Schwerpunkte und Anliegen, um die herum sich Interessierte gruppieren, mit dem Ziel, Lösungen zu erarbeiten. „Fächer“ sind dabei nur hinderlich. Lernen bedeutet reale Probleme lösen. Deshalb arbeiten lernende Menschen in Projekten. Bedarfs-, ergebnis- und produktorientiert. Ausschließlich an echten Themen.

Es gibt keine Klassen mehr

Projektgruppen formieren sich altersdurchmischt (abteilungs-, firmen- oder branchendurchmischt) anhand von aktuellen, relevanten Themen, selbstgewählten Aufgaben und Projekten. Sie haben immer ein bedarfsorientiertes Ziel, das selbstformuliert ist. Sie arbeiten als „communities of practice“. Sie sind „Kreise“ in Anlehnung an Holacracy – ein Konzept, das vor allem deshalb in Bildungskreisen abgelehnt wird, weil es Selbstverantwortung einfordert und kollaboratives Arbeiten.

Es gibt keinen Unterricht mehr

Unterricht ist immer fremdgesteuert. Lernen immer selbstgesteuert. Deshalb sind alle Lernprozesse in Zukunft strukturell selbstorganisiert. Lernen und Bildung sind nicht mehr institutionell. Lernende Menschen finden sich zu Projektgruppen zusammen. Sie organisieren, erschaffen und benutzen die Infrastruktur, die sie benötigen. Das Ressourcenmanagement ist selbstorganisiert, auch bezüglich der benötigen Informationen.

Es gibt keine Jahrgänge mehr

Menschen lernen voneinander. In jedem Alter. Altersdurchmischung vereinfacht und garantiert das Hineinwachsen in Selbstorganisation und Selbstverantwortung. Unterschiedliche Formen und Stufen der Kompetenzentwicklung inspirieren, ergänzen und skalieren sich gegenseitig.

Es gibt keine Prüfungen mehr

Es gibt vielfältige, an den jeweiligen Projekten und ihrem Bedarf ausgerichtete Formen der Dokumentation und der Präsentation im Sinne von „Auswertungen“. Menschen lernen sich selbst in Prozessen kennen und einschätzen. Sie holen sich über „appreciative inquiry“ Feedback, um die eigenen Entwicklungsprozesse zu gestalten, zu reflektieren und zu steuern. Leistungen werden kollaborativ erbracht. Individuelle Kompetenz & Expertise wird in selbstorganisierten, digitalen Portfolios dokumentiert.

Es gibt keine Noten mehr

Es gibt selbstgesteuerte (!) Feedback-Systeme, die mir ermöglichen, Selbst- und Fremdeinschätzung für meine eigene Entwicklung (mit zunehmendem Alter auch „Professionalisierung“) zu nutzen: Stärkenorientiert, potenzialorientiert, bedarfsorientiert. Bedarfe und Bedürfnisse zu erkennen, einzuschätzen und zu vernetzen, ist eines der wichtigsten Anliegen dieser Prozesse.

Es gibt keine Lehrpläne mehr

Den Prozessen sind keine Inhalte vorgegeben. Ziele werden in offenen Formen an Kompetenzen ausgerichtet und festgemacht. Das „Curriculum 4.0“ (zugleich Leitbild der Organisation) reduziert sich auf sieben Fragen:

a.    Was wollen wir erreichen

b.    Warum wollen wir es erreichen?

c.    Wie wollen wir es erreichen?

d.    Was müssen wir dazu können?

e.    Wie kommen wir dazu, das zu können?

f.     Wie sieht Hilfe dafür aus?

g.    Wie holen wir uns die?

 

Es gibt keine Lehrer mehr

Didaktische und pädagogische Expertise sind nicht mehr gefragt. Gefragt sind Kompetenzen in den Bereichen systemisch-lösungsorientierter und sozialer Beratung, Meditation, Gestaltpsychologie, gewaltfreie Kommunikation, Moderation und TZI-Gruppenleitung.

Es gibt kein Papier mehr

Das Informationsmanagement ist digital. Es gibt keine pädagogisch-didaktischen „Lehrbücher“. Alles ist open source. Papier findet nur als kreative Materie statt.

Lernen findet in Zukunft (wieder) ohne pädagogisch-didaktische Zwischenwirte statt. Menschen in jedem Alter entwickeln ohne pädagogisch-didaktische Umwege die Kernkompetenzen des 21. Jahrhunderts.

Wenn Sie’s noch konkreter möchten, dann empfehle ich Ihnen, hier weiterzulesen: 

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