Der täglich neue, digitale Bankrott von Schule

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Eine Gruppe von 15- bis 19-Jährigen beschäftigte sich für die Youth Leadership Konferenz (#ylk16) mit Fragen, wie stark ihre Schulbildung die digitale Transformation integriert. In einem Workshop entwickelten die Schüler*innen Verbesserungsvorschläge, wie ihre Lehrenden den Unterricht mit Youtube-Videos, Prezi und Storify aufmotzen könnten. In einem Gespräch mit ze.tt kommt die dramatische digitale Inkompetenz des Schulsystems und seiner Agenten zum Ausdruck.

Schule und digitale Medien sind nach wie vor zwei völlig unterschiedliche Dinge. Lehrerinnen und Lehrer scheinen nicht darin ausgebildet zu sein und wissen nicht, was die digitale Disruption mit schulischen Lernprozessen zu tun hat: Kein Wissen über Auswirkungen, Chancen, Entwicklungen.

Die Digitalisierung wirkt in den Schulen offenbar wie ein Kontrastmittel. Sie zeigt an, wie sehr unser Bildungssystem in der Kreidezeit steckt, wie wenig flexibel Lehrer und ihr Unterricht auf die Herausforderungen der Gegenwart einzugehen in der Lage (gewillt) sind, und wir stark Schule am Konzept der Hierarchie lehrender Systeme, an der Hackordnung des Lernens festhält.

Das ganze Interview können Sie hier lesen.

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Veröffentlicht von

Christoph Schmitt

collaboration coach & learning engineer. swiss based, exploring the planet(s) for better learning experience, in love with creative knowledge working www.bildungsdesign.ch -> enabling people & organizations to bring digital & analog learning together

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