Das Experiment: uberizing school

Ich steige mit einer Entwicklung ein, die auf den ersten Blick überhaupt nichts mit Schule zu tun hat – so wie wir sie kennen:  mit dem web 2.0.

Schule und Netz sind bis heute Sinne inkompatibel. Da mögen noch so viele Pads und Tablets und Whiteboards auf die Schulhäuser verteilt werden. Schule und Internet passen nicht zusammen, wie der Berner Wissenschaftler Nando Stöcklin auf exzellente Weise belegt. 

Die These, die ich mit diesem Blog-Beitrag aufstelle, lautet: Es ist höchste Zeit, dass sich unser Schul- und Bildungssystem aufs Netz einlässt. Es warten eine Menge innovativer Ideen zur Gestaltung einer Zukunftsschule. Vor allem Lernende profitieren maximal, wenn Bildung sich einklinkt in die Entwicklungen, die das web 2.0  bereit hält.

DigitaleBildung 1

Was ist neu? Was wird anders durch web 2.0?

Auf der Suche nach Erklärungen dafür, warum Geschäftsmodelle wie uber, airbnb und Facebook so erfolgreich sind, taucht immer wieder diese auf: sie produzieren oder besitzen das, was sie dem Consumer anbieten, gar nicht selber. Sie bieten lediglich eine Plattform an, auf der ich mein Produkt und meine Dienstleistung verkaufen kann. uber besitzt keine Autos, airbnb keine Immobilien, Facebook bietet auf Facebook keine Inhalte an. Facebook bietet eine Möglichkeit an, Inhalte anzubieten – und mehr noch: um darüber Kommunikation & Interaktion zu ermöglichen.

Vom Consumer zum Prosumer

Über Bewertungsportale sorgen uber und airbnb dafür, dass die Qualität des Angebots und der Inhalte (facebook) innerhalb eines akzeptablen Rahmens bleibt. Hier greift eine weitere Innovation des web 2.0 gegenüber seinem Vorgänger. Im web 2.0 bin ich nicht einfach Konsument. Ich kann durch meine Aktivitäten jederzeit Einfluss nehmen auf den Markt: auf die Produkte, die dort unterwegs sind, auf deren Qualität und Ruf. Ich kann mich im web 2.0 jederzeit und überall einmischen – und mehr noch: ich mische mit. Ich kaufe und konsumiere nicht einfach. Ich kann eigene blogs & Bücher schreiben und publizieren, irgendein Produkt oder eine Dienstleistung herstellen, anbieten, bewerten. Amazon ist ein gutes Beispiel für diese Möglichkeiten, als Consumer quasi in die andere Richtung aktiv zu werden. Ich kann mich dort als Tester und Bewerter für Produkte zur Verfügung stellen. Damit stelle ich meine „user experience“ anderen Menschen im web zur Verfügung. „Stiftung Warentest“ ist definitiv demokratisiert – mit allen Vor- und Nachteilen.

web 2.0 ist weit mehr als new economy

Im Netz kann ich mich bekannt machen, mich neu erfinden und somit auch eine oder mehrere Identitäten verbreiten. Ich kann alles, was an Ideen Produkten und Dienstleistungen denkbar ist, über’s Netz vertreiben, und ich kann von jedem Ort auf der Welt aus Geschäfte machen: wirelesslife.

Politik, die einen echten sozialen Impact hat (und die damit auch indirekt auf ökonomische Entscheidungen einwirkt), entwickelt sich heute über soziale Netzwerke und wirkt von dort aus auf die etablierten politischen Systeme ein. Ein geniales Beispiel dafür: Die Operation Libero in der Schweiz.

Innovative Ideen in allen Formen und Formaten sozialer, ökonomischer und ökologischer Relevanz verbreiten sich heute über Plattformen wie TED. Von hier stammen einige der wichtigsten und folgenreichsten Gedankenstränge der Gegenwart, die sich pausenlos vernetzen und in neue Netzwerke eingehen.

Stark im Kommen ist die sharing economy. Ein neues Modell, eine neue Vorstellung und eine neue Haltung, die das ökonomische Handeln in den nächsten Jahren fundamental verändern wird, weil es mit neuen Paradigmen unterlegt wird. Eine konkrete Community, die als kreatives Beispiel für diese Entwicklung gelten kann, ist ouishare.

Schule im Abseits 

  • Das web 2.0  setzt auf Offenheit und auf eine möglichst breite Zugänglichkeit von Wissen und Prozessen. „Teilen“ lautet das Programm. Schule hingegen sieht ihre Aufgabe darin, diese Zugänge zu verengen. „Zuteilen“ lautet hier das Programm.
  • Prozesse der Wissensgenerierung erhalten ihre Qualität im Netz dadurch, dass viele beteiligt sind. Schule hingegen konzentriert sich auf die Vermittlung fertiger Wissenseinheiten durch wenige „Experten“.
  • Im Netz erweisen sich Kompetenz und Expertise aller Beteiligten im kollaborativen Prozess selbst. Es gibt keine Zugangsvoraussetzungen, weil sich im Prozess sehr schnell herausstellt, was ich drauf habe und was nicht. Schule ist hingegen nach wie vor eine zentral gesteuerte Organisation der Wissenslogistik. Sie fokussiert auf einzelne Fachleute (Dozierende, Lehrende), die über ein aufwändiges Zertifizierungssystem zuständig gemacht werden, nicht über den Ausweis von Kompetenz.

Alles, was das web 2.0 als die zukünftige Form sozialer, wissenschaftlicher und ökonomischer Interaktion auszeichnet, scheint Schule in ihren Kernprinzipien zu gefährden, die da lauten: Kontrolle, Selektion, Hierarchie, Heteronomie, Abhängigkeit. Wohl aus diesem Grund machen Schule und Bildung in ihrem Kerngeschäft  bisher nur wenig von diesen Innovationen Gebrauch.

frontalunterricht

Durch diesen hermetisch wirkenden Abwehrreflex stellt Schule sich selbst und ihre Klientel ins Abseits. Da sie bislang der einzige Ort ist, der für Bildung zuständig sein soll, enthält sie ganzen Generationen lernender Menschen die Entwicklung jener Kompetenzen vor, die sie im 21. Jahrhundert handlungs- und entscheidungsfähig machen würden. Kompetenzen, die Konsumenten zu Beteiligten machen würden, zu Gestalterinnen und Gestaltern. Im Moment produziert Schule aufgrund ihres Unwillens, sich der digitalen Disruption zu öffnen, willige und willfährige Konsumenten, die mit der Komplexität der neuen Lebenswirklichkeiten völlig überfordert sind. Ökologisches Desinteresse, ökonomische Inkompetenz und politische Radikalisierung sind die sichtbaren Folgen eines solcherart agierenden Bildungssystems.

„uberizing school“

„uberizing“ ist eine Wortschöpfung des web 2.0. Sie steht für mehr als nur ein Geschäftsmodell. Vordergründig geht es natürlich um die geniale Idee, eine Plattform zur Verfügung zu stellen statt Autos zu kaufen um sie dann zu vermieten.  Dahinter steckt aber mehr. uber als Konzept funktioniert ja nur, weil es einer bereits digital vernetzten Welt Lösungen anbietet, die diese Welt als Lösungen erkennt und akzeptiert. Deshalb steht der Begriff „uberizing“ auch für die Art, wie sich Gesellschaft im 21. Jahrhundert organisiert, wie sie interagiert und kommuniziert: ad hoc statt durch vorhaltende Lagerung, nach Bedarf („on demand“) statt pausenlos und ungefragt feuernd, aktiv statt nur präsent. Interaktiv statt bloß sichtbar.

„uberizing school“ bedeutet, dass Schule aufhört, Wissen vorzuhalten, wie andere Hotels oder Taxis. Schule produziert dann nicht mehr Stoff- und Lehrpläne,  Schulbücher und Skripte. Sie hört auf darüber bestimmen zu wollen, was Lernende zu wissen haben und wieviel. Stattdessen entwickelt sich Schule zu einer kreativen, offenen, stark vernetzten Plattform für alle an Bildungsprozessen Beteiligten. Weder verwaltet sie Wissen noch bietet sie Wissen an, noch übt sie mit Hilfe komplexer, hierarchisch gesteuerter Prozesse der Selektion eine (eh nur scheinbare) Kontrolle über  Wissensstand und Wissensbestände aus. Sie ermöglicht vielmehr Interaktion, Kommunikation, Kokreation, De- und Rekonstruktion von Wissen in relevanten Anwendungssituationen.

Schule garantiert damit vor allem die so wichtige Vernetzung derer, die aktiv an Bildungsprozessen beteiligt sind und diese miteinander gestalten: kollaborativ, hierarchiefrei (holokratisch). Schule garantiert die Vielfalt an Ansätzen, Möglichkeiten und Unterschieden, sie fördert Komplexität und serendipity als Quellen der Inspiration und der Entwicklung von Lösungen für real existierende Herausforderungen. Sie rechnet mit dem Interesse und dem Engagement derer, um deren Zukunft es geht. Sie setzt deren Potenziale frei, indem sie Lernenden den Blick öffnet für bestehende und noch nicht entdeckte Möglichkeiten, Chancen und Risiken.

Bildung 40Und hier Gedanken zur Uberisierung der Lehre an Hochschulen von Klaus Diepold

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Öffentlichkeit 4.0 – Eine Studie des GDI

Am 12.4.2016 wurde am GDI in Rüschlikon/Zürich die neue Auftragsstudie der SRG mit dem Titel „Öffentlichkeit 4.0“ vorgestellt. Der CEO des GDI, David Bosshart, zeichnete in seiner Key Note auf präzise und umgreifende Weise nach, wo wir derzeit stehen in und mit der Welt. Wer sich für diese diagnostische Rundschau interessiert, kann sie in der Studie nachlesen.

GDI

David Bosshart fordert:

Entscheider müssen Räume freimachen und freihalten für Change, Serendipity, Experiment. ExperimentierFÄHIG werden ist der Anspruch der Stunde. Dafür brauchen wir die Kompetenzen.

Also experimentieren wir einmal mit der Bildung…

Denken wir doch einmal über „Uberisierung“ von Schule nach. Schule als Netzwerk von „Ermöglichungs-Plattformen“. Schule produziert und vermittelt keine Inhalte mehr sondern ist ein Forum, in dem das Produzieren, das De- und Rekonstruieren von Wissen gelernt umd vernetzt wird.

Hier kann womöglich eine Art Paradigmenwechsel ansetzen: in der Identität und im Selbstverständnis von Bildungsinstitution und Bildungsprofessionen.

Diskutieren wir doch medial und öffentlich die Anforderungen an die Bildungssysteme und an ihre Agenten, denn hier steht der Paradigmenwechsel noch immer unter „Varia“ – und wird protokollarisch weitergereicht.

Die Studie kann hier kostenlos geladen werden.

Studie „Wertewelten Arbeit 4.0“

Die Studie beleuchtet dabei das Zusammenspiel von verschiedenen Aspekten: Welche Stärken und welche Schwächen hat unsere gegenwärtige Arbeitswelt aus Sicht der Erwerbstätigen? Welche Weichenstellungen der Vergangenheit werden heute als richtig oder falsch wahrgenommen? Wo sehen die Befragten positive Entwicklungen, die gefördert werden sollten? Welchen Veränderungen stehen sie skeptisch gegenüber? Die Studie erfasst auch die intuitiven Bewertungen der befragten und kann so Auskunft über die generellen Werte- und Kulturmuster der Erwerbstätigen in Deutschland geben.

Eines macht die Studie vor allem deutlich: Die Ansprüche an Arbeit pluralisieren sich stark und das über soziodemografische Trennlinien wie Einkommen oder Ausbildung hinweg. Was für die einen wünschenswerte Zukunft ist, stellt für die anderen ein bedrohliches Szenario dar.

Nur die wenigsten Erwerbstätigen in Deutschland empfinden ihre aktuelle Arbeitssituation als ideal. Lediglich ein Fünftel der Befragten fühlt sich dem persönlichen Idealbild von Arbeit bereits nah. Knapp die Hälfte der Befragten sieht die eigene Arbeitssituation heute weit vom persönlichen Idealbild von Arbeit entfernt.

Hier geht’s zur Studie.

In Sachen Motivation

 

Was Motivation fördert – und was sie abtötet

Der Blogger Stephen Downes ist für mich eine kreative und faszinierende Informationsquelle zum Thema Bildung & Lernen 4.0. In einem seiner letzten Newsletter dokumentiert er foschule_bearbeitetlgenden Satz aus einem Gespräch mit einem Kollegen:

Essentially, intrinsic motivation exists only if there is autonomy, competence and relatedness.Worse – extrinsic motivation kills intrinsic motivation. As soon as we start getting rewards or punishments, we have lost intrinsic motivation. So, Dron says, education systems are systematically demotivating.

 

Wie sehen alternative Lernsettings aus, die die intrinsische Motivation nicht nur stärken sondern auf ihr aufbauen? Auch hier finde ich Antworten bei Downes:

The focus on the ‚4Ps‘ of creative learning:

  • Projects – We learn best when we are actively working on projects – generating new ideas, designing prototypes, making improvements, and creating final products.
  • Peers – Learning flourishes as a social activity, with people sharing ideas, collaborating on projects, and building on one another’s work.
  • Passion – When we focus on things we care about, we are likely to work longer and harder, to persist in the face of challenges, and to learn more in the process.
  • Play – Learning involves playful experimentation — trying new things, tinkering with materials, testing boundaries, taking risks, iterating again and again.

It’s as simple as that.

Und welche Lernumgebungen braucht es für dieses „neue Lernen“?

Ganz sicher wird das Klassenzimmer für solche Formen des Lernens nicht mehr funktionieren. Es braucht „Learning Landscapes“, in denen ich Strategien entwickeln kann, um in chaotischen, schwach strukturierten Umgebungen zu lernen. Dieses Lernen ist nämlich viel weniger kontrolliert, weniger zertifiziert, dafür hoch kollaborativ. Es geht um „Lernen im Chaos“ und darum, selbstständig Lernentscheidungen zu treffen, um in vielfältigen Teams anschluss- und arbeitsfähig zu bleiben. Lebenslang: It is about operating and interacting in a complex and multi-dimensional environment“.

Die vier Ps im kreativen Lernen

Der Blogger Stephen Downes ist für mich eine kreative und faszinierende Informationsquelle zum Thema Bildung & Lernen 4.0.

In einem seiner letzten Newsletter dokumentiert er folgenden Satz aus einem Gespräch mit einem Kollegen:

Essentially, intrinsic motivation exists only if there is autonomy, competence and relatedness.Worse – extrinsic motivation kills intrinsic motivation. As soon as we start getting rewards or punishments, we have lost intrinsic motivation. So, Dron says, education systems are systematically demotivating.

(Im Prinzip existiert intrinsische Motivation nur aufgrund von Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit. Extrinsische Motivation tötet intrinsische Motivation. Sobald wir mit Belohnung und Bestrafung anfangen, haben wir die intrinsische Motivation bereits verloren. Deshalb sind Bildungs- und Erziehungssysteme auf systematische Weise demotivierend.)

Wie sehen alternative Lernsettings aus, die die intrinsische Motivation nicht nur stärken sondern auf ihr aufbauen? Auch hier finde ich Antworten bei Downes:

The focus on the ‚4Ps‘ of creative learning:

  • Projects – We learn best when we are actively working on projects – generating new ideas, designing prototypes, making improvements, and creating final products.
  • Peers – Learning flourishes as a social activity, with people sharing ideas, collaborating on projects, and building on one another’s work.
  • Passion – When we focus on things we care about, we are likely to work longer and harder, to persist in the face of challenges, and to learn more in the process.
  • Play – Learning involves playful experimentation — trying new things, tinkering with materials, testing boundaries, taking risks, iterating again and again.

Und welche Lernumgebungen braucht es für dieses „neue Lernen“?

Ganz sicher wird das Klassenzimmer für solche Formen des Lernens nicht mehr funktionieren. Es braucht „Learning Landscapes“, in denen ich Strategien entwickeln kann, um in chaotischen, schwach strukturierten Umgebungen zu lernen. Dieses Lernen ist nämlich viel weniger kontrolliert, weniger zertifiziert, dafür hoch kollaborativ. Es geht um „Lernen im Chaos“ und darum, selbstständig Lernentscheidungen zu treffen, um in vielfältigen Teams anschluss- und arbeitsfähig zu bleiben. Lebenslang: It is about operating and interacting in a complex and multi-dimensional environment“.

Einfach Aussteigen aus Digitalien?

Fast gegen Ende unseres einwöchigen Moduls mit dem Titel „LIN:K -> Lernen im Netz – kompetenzorientiert“ blitzt kurz eine Diskussion auf. Eine Teilnehmerin äussert Bedenken & Unwohlsein darüber, dass sie, dass wir jedes Mal, wenn wir uns mit einem neuen E-Tool vertraut machen, unsere persönliche Daten durchs Netz jagen. Wir sind gezwungen, viel von unseren Daten Preis zu geben, wenn wir das Netz und seine Möglichkeiten nutzen wollen.

„Das ist halt so“, sagt ein Teilnehmer am Modul. „Wer dabei sein will, muss mitspielen; muss das akzeptieren. Es gibt keine Alternative.“

Abgesehen davon, ob es wirklich wirklich so ist, dass wir also nicht mehr „Herr unserer Daten“ sind und nicht mehr darüber bestimmen können, wer wann wieviel von uns weiss, unsere Schritte und Aktionen nachvollziehen kann und Profit daraus schlagen, mal abgesehen von diesen Tatsachen: was wäre, wenn wir uns dieser zunehmenden Sichtbarkeit und annähernd totalen Vernetzung verweigern würden?

In seinem Buch „Das Beste, was wir tun können, ist nichts“ beschreibt der Autor (s)ein Leben ausserhalb des digitalen Kosmos.

Einen ersten Einblick und erste Einschätzungen zu diesem Buch gibt es hier.

Ich habe an den Tagesrandzeiten während des LIN:K Moduls im Buch von Kern gelesen. Mit Gewinn. Er schreibt an den Übergängen zwischen den beiden Welten entlang, oder besser: an den Übergängen zwischen seinen Erfahrungen, die er in der einen Welt macht und in der anderen: Berlin contra Oderbruch – Baumarkt contra Sitzbank im Garten. Das klingt jetzt mehr als banal, aber der Autor beschreibt auf eindrückliche und unaufgeregte Weise, wie er in einem langsamen und stellenweise schmerzhaften Ausstieg aus dem Netzwerk der digitalen Konsumenten in eine neue Lebensform findet. Er beschreibt das völlig ohne zu moralisieren und ohne zu missionieren.

Er bringt mich insofern zum Nachdenken, als ich mir die Frage intensiver als bisher stelle, ob ich bei diesem Spiel der „digitalen Durchsichtigkeit“ mitmachen will, in diesem Spiel bestehen und seine Regeln befolgen will.

Wer heute beruflich mit Bildung zu tun hat, sei es als Lehrer in der Schule, als Dozent an der Hochschule oder in der beruflichen Weiterbildung – der oder die kommt auf keinen Fall um die Digitalisierung des Lernens herum – und genau deshalb nicht um das Preisgeben seiner Daten. Nicht nur wenn ich konsumiere oder als Prosument unterwegs bin, sondern auch und vor allem, wenn ich mich beruflich bewege, gerate ich immer tiefer in das Netz von Big Data.

Wie wird es jenseits der Digitalisierung weiter gehen? Das Magazin „Impuls“ vom GDI in Zürich ist das schon einen Schritt weiter, wie der Titel zeigt: Die Zukunft wird flauschigGDI Flauschig.